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Pisco und die Islas Ballestas
Von Lima aus ging es mit dem Bus auf der Panamericana gen Süden nach Pisco.
Die Straße verläuft ca. 10km am Ort vorbei, so mussten wir das letzte Stück per Taxi
zurücklegen. Kurioserweise ist der Fahrer mit uns erstmal an eine Tankstelle gefahren,
hat 0,7 l getankt und uns dann bis nach Pisco gebracht.
Am nächsten Tag haben wir dann unsere Tour zu den Islas Ballestas gemacht, die von Millionen
Vögeln bewohnt werden. Die Boote starten von Paracas aus, einige km südlich von Pisco.
Bereits im Hafen wurden wir von den ersten Tieren, von Pelikanen, begrüßt.
Im Hafen von Paracas liegen einige Schiffe, die wohl schon längere Zeit nicht
genutzt wurden.
Die Fahrt geht vorbei am Candelabra (150m hoch), dessen Ursprung unbekannt ist. Es gibt
zahlreiche Theorien über sein Entstehen, die mehr oder weniger plausibel klingen.
Durch das extrem trockene Wüstenklima zwischen den Anden und dem Meer mit nur 2mm Niederschlag
pro Jahr, blieb der Candelabra unverändert erhalten.
Die Islas Ballestas werden von Millionen Vögeln bewohnt, die hier ideale Bedingungen in Bezug
auf Nahrung und Klima vorfinden. Die anfallende Vogelscheiße türmt sich dabei in 10 Jahren zu einer 10cm dicken Schicht
auf, wird von den Einheimischen abgetragen und als extrem guter Guano-Dünger in alle Welt
verkauft. Bis zur Entwicklung des Kunstdüngers waren die USA einer der Hauptabnehmer.
Das Fell der Seelöwen ist bei Nässe schwarz, ansonsten braun.
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