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Lima
Lima ist mit knapp 7 Mio Einwohnern die mit Abstand größte und
wirschaftlich bedeutendste Stadt Perus. Aufgrund der prächtigen Kolonial-
und Sakralbauten wurde die Altstadt von Lima in die Liste der
Weltkulturerbe aufgenommen.
Für Reisende offenbart sie sich allerdings
in erster Linie als Großstadt, die durch die vielen Autos mit einem enormen Smokproblem
zu kämpfen hat. Durch den fehlenden Regen, der die Luft reinigen könnte, wird dies
noch verstärkt. Allerdings ist die Stadt an sich unerwartet sauber, man findet kaum
herumliegenden Müll. Und das eingangs über die Gastfreundlichkeit gesagte, gilt ebenso für
Lima.
Jede peruanische Stadt besitzt einen Plaza de Armas (zu deutsch: Waffenplatz), der das Zentrum
bildet und an dem sich auch die größte Kirche der Stadt befindet.
Auf der anderen Seite des Plaza de Armas ist das Rathaus...
...und das streng bewachte Regierungsgebäude. Nebenbei bemerkt: Unser Guide in Machu Picchu
war der Meinung, dass der neugewählte, alte Präsident Alan García in spätestens einem Jahr
vom Volk gestürzt wird, weil er lediglich die Rechte der reichen Bevölkerungsschichten vertritt.
Im Stadtteil Miraflores haben wir übernachtet. Nach 10 Minuten Fuß ist man am Meer,
Bademöglichkeiten sucht man allerdings vergebens.
Das günstigste Fortbewegungsmittel ist das Taxi. Sehr preiswert, wenn man den Preis vor
der Fahrt vereinbart, und je nach Mut bzw. Risikobereitschaft des Fahrers mehr oder
weniger schnell. Die Autos sind uralt und nicht selten fehlt innen die Verkleidung.
Nach peruanischem "TÜV" ist aber alles ok, was eine Hupe (wer hupt hat Vorfahrt) und
ein Radio hat.
An jeder Straßenecke in Peru findet man Verkaufsstände. Es werden Früchte, Brot, Getränke,
Pudding, Sachen und und und feil geboten, alles was man zum (über)leben braucht. Supermärkte
gibt es dafür so gut wie keine. Wir haben auf der ganzen Reise lediglich zwei gefunden.
Ganz Mutige können auch ihr warmes Mittagessen an solchen Ständen kaufen (siehe rechte Seite).
Peruaner nutzen dies rege. Wir haben uns aber lieber den einheimischen Restaurants anvertraut.
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