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Peru 2006 Mein diesjähriger Urlaub hat mich nach Peru geführt, in das Land der Anden, Inkas und Alpacas.Nach eingehender Recherche im Vorfeld der Reise und zahlreichen Internetberichten von Überfällen und Diebstählen war ich doch etwas skeptisch, was mich erwarten würde... Aber ich wurde positiv überrascht. Peru ist zwar ein armes Land (Einkommen ca. $2500 p.a.), dennoch ist die Bevölkerung unglaublich gastfreundlich, empfängt Fremde sehr offen und interessiert sich auch für deren Kultur. Trotz der Armut findet man fast keine Bettler, dafür unzählige "Kleinsthändler", die einem für wenig Geld diverse Sachen zum Kauf anbieten (Mützen, Süßigkeiten, Postkarten, ...). Mein persönliches Highlight waren allerdings die Schuhputzer - so wurde ich mehrmals täglich angesprochen, ob man mir für 1 Sol die Schuhe putzen könne. Neben dem südamerikanischen Lebensgefühl bietet Peru eine einzigartige Hochgebirgslandschaft mit zahllosen Ruinen präkolumbianischer Kulturen, deren Letzte, die Inkas, sicherlich die bekannste ist.
Allgemeines In der folgenden Tabelle sind die wichtigsten Eckdaten und Reiseinformationen kurz zusammengestellt.
Fortbewegung In Peru wird ein sehr abenteuerlicher Fahrstil gepflegt, mit dem die meisten Europäer nicht mithalten können, auch nicht die Italiener ;-).Man kommt dafür sehr preiswert mit Bus und Taxis zu seinen Wunschzielen, sollte für die Reise aber genügend Zeit einplanen. Auch für entlegenste Gegenden findet sich meist ein mutiger Taxifahrer. Fazit: Wenn die Zeit nicht allzu knapp bemessen ist, kann man auf einen Mietwagen verzichten und erlebt dafür noch das Abenteuer "Busfahren": Ein Reifenwechsel pro Fahrt ist normal und ein Bus kann nie so voll sein, als dass nicht noch mehr Leute eingeladen werden. Unsere Reiseroute Vier Wochen sind (wie immer) viel zu kurz, um ein Land zu entdecken. Wir (= Romy, Susi und ich, plus zeitweise Steffen 2 und Sebastian) haben uns daher auf den südlichen Teil beschränkt, was in der kurzen Zeit auch nicht einfach ist.Die Anreise erfolgt per Flugzeug nach Lima. Von dort geht es mit dem Bus nach -> Pisco (Islas Ballestas, Pisco Sour), -> Nazca (Nazca-Linien, Cementerio de Chauchilla), -> Arequipa (Colca-Canyon, El Misti, Chachani, Kloster Santa Catalina, ...), -> Titicacasee (Islas Flotantes, Isla Amantaní, Isla Taquile) -> und schließlich nach Cusco (ehemalige Inkahauptstadt, Sacred Valley - Urubambatal, ...) -> und Machu Picchu. Im Nachhinein hat sich die Reiseroute (siehe Karte) als sinnvoll erwiesen, da man in der kargen Wüste an der Westküste startet und die Reise im grüneren Gebiet um Cusco beendet. Andersherum hätte es sicherlich aufs Gemüt geschlagen.
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