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Cotopaxi (5.897 m)
Genug der Vorbereitung - jetzt gilt es den Cotopaxi
[GPS], Ecuadors zweithöchsten Berg, zu erklimmen.
Zunächst geht es mit dem Überlandbus die Panamericana gen Süden. Die Panamerica ist eine Art Autobahn, die
den ganzen amerikanischen Kontinent von Alaska bis Feuerland durchzieht. Das in Quito geliehene Equipment (Eisäxte, Steigeisen) zieht dabei einige Blicke auf sich.
Auf Höhe des Nationalparkeingangs lasse ich mich vom Busfahrer absetzen und mit einem Pickup bis zum Parkplatz auf 4.600 m fahren.
Der Weg bis zum Refugio (Berghütte) auf 4.800 m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zahlreiche Familien nutzen das schöne
Wetter, um bis zur Hütte und wieder zurückzuwandern.
Ich will am nächsten Tag weiter und bin auch scharf darauf, mein neues Zelt nun einmal richtig zu testen. In der Nähe des Refugios
gibt es eine recht ebene Stelle, wo bereits ein Argentinier campt.
Das leichte, luftige Vulkangestein erfordert doch einige Zeit, um das Zelt stabil zu verankern.
Als Belohnung gibt es einen schönen Sonnenuntergang über den Wolken. Auf Nudeln kochen habe ich heut keine Lust, es gibt Stulle.
Gegen 1 Uhr in der Nacht heißt es aufstehen, Zelt zusammenpacken (gar nicht so einfach bei dem Wind) und auf zum Gipfel.
In Ecuador befinden sich 52 Vulkane, von denen viele noch aktiv sind (darunter der Cotopaxi).
Während seiner Forschungsreise zu Beginn des 19. Jahrhunderts taufte Alexander von Humboldt das Gebiet zwischen
Quito und Riobamba als "Allee der Vulkane". Dort wo heute die Panamericana zwischen der
östlichen und westlichen Andenkordillere verläuft, kann man links und rechts zahlreiche Vulkankegel bestaunen,
von denen im Osten der Cotopaxi und im Westen der Chimborazo (höchster Berg Ecuadors [GPS]) die jeweils höchsten sind.
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