|
Ingapirca und Cuenca
Ingapirca [GPS] ist eine präkolumbische Ruine. Sie wurde von den
Kañari als Kultstätte erbaut und später von den Inkas übernommen und als Festung erweitert.
Ehrlich gesagt, hatte ich eine imposantere Anlage erwartet und war vermutlich durch die Perureise schon zu
verwöhnt.
Der Grundriss der Anlage ähnelt einem Puma. Neben der Schlange und dem Kondor ist der Puma ein zentraler Bestandteil der Inka-Mythologie. Die Schlange symbolisiert die Unterwelt (vergleichbar der Hölle), der Puma steht für die Welt der
Lebenden und der Kondor für die Oberwelt, den Himmel für rechtschaffende Menschen.
Die Anlage enthält unter anderem einen Sonnentempel (im Kopf des Pumas), ein Observatorium zur Himmelsbeobachtung, Räume zur
Lagerung und Grabstätten. Daneben findet sich auch noch der Mondtempel der Kañari (in der Pfote des Pumas),
die im Gegensatz zu den Inkas nicht die Sonne sondern den Mond verehrten.
Ein Kalender mit 28 Löchern für die Tage des Monats:
Die von den Inkas hinzugefügten Bauwerke weisen deren typische Bauweise auf - große Steinblöcke, die
millimetergenau zusammengesetzt sind.
"Wahlplakate"
Die Stadt Cuenca [GPS] besitzt über 50 Kirchen, also theoretisch für jeden
Sonntag im Jahr eine andere.
|
|